

Was ist mit EingewÖhnung gemeint?
Die Eingewöhnung ist die Zeit, in der sich das Tageskind mit der Tagespflegeperson, der neuen Umgebung und den anderen Kindern in der Kindertagespflege vertraut macht. Eltern und Tagespflegeperson haben die Aufgabe, das Kind in dieser Zeit zu unterstützen.
Mit der Eingewöhnung sollte erst dann begonnen werden, wenn alle wichtigen Fragen besprochen wurden und ein Betreuungsvertrag abgeschlossen wurde. Da die Eingewöhnungsphase für die Tagespflegeperson Arbeitszeit ist, sollte es selbstverständlich sein, das Betreuungsgeld für die aufgewandten Stunden zu bezahlen.
Welchen Nutzen bringt die EingewÖhnungsphase?
Eine sorgfältig gestaltete Eingewöhnungsphase kommt den Bedürfnissen des Kindes entgegen. Eltern und Tagesmutter haben dadurch gemeinsam das gute Gefühl, dem Kind gerecht zu werden. Dies festigt auch die Beziehung zwischen den Erwachsenen.
In den gemeinsam verbrachten Stunden können sich Tagesmutter und Mutter – meistens sind sie es, die im Alltag miteinander zu tun haben – besser kennen lernen. Es kommt zu einem Austausch über Vorlieben des Kindes und Erwartungen der Eltern.
Die Erwachsenen können ihre Beziehung von Anfang an partnerschaftlich gestalten. So stellt sich die Mutter auf die im Haushalt der Tagesmutter üblichen Regeln ein. Andererseits zeigt die Tagesmutter, dass sie bereit ist, Erwartungen der Mutter aufzugreifen.